Bretagne: Urlaub für Entdecker in Frankreichs Westen
Die Bretagne bietet sich wegen ihrer vielen Küsten für einen Badeurlaub an. Aber auch ein Aktivurlaub ist möglich: Viele historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten locken den Reisenden.

Aber die Bretagne ist nicht nur für einen Badeurlaub gut. Für Kulturbegeisterte gibt es dort auch einiges zu sehen. Es gibt viele Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, darunter auch Burgen und Schlösser, die einen Ausflug wert sind. Hier kann man vergangenen Zeiten auf den Grund gehen und sich in das Leben früherer Jahrhunderte einfühlen. Ein Renaissance-Schloss beispielsweise beeindruckt durch seine wuchtigen Granit-Steinblöcke, die wegen eines Brandes zum Teil verlassen in die Höhe ragen. Die etwas gespenstische Atmosphäe wird durch Rabenschreie nicht unbedingt gemindert. Im Innern findet sich jedoch eine ansehnliche Einrichtung, die weitgehend aus originalen Möbelstücken besteht.
Doch nicht nur die Burgen und Schlösser sind einen Besuch wert. Wer sich lieber im Freien aufhält, kann der Geschichte auch dort auf den Grund gehen: Etliche Megalithmonumente, die aus der Jungsteinzeit stammen, ragen an vielen Stellen in den Himmel auf. Manchmal sind sie unscheinbar, manchmal haben sie eine stattliche Größe und Form. Sie bieten Zugang zu einer Zeit, die sonst wenige Überreste hinterließ. Wer sich weniger für Geschichte, dafür mehr für Musik interessiert, wird ebenso bedient: Die Musikszene der Bretagne ist äußerst lebendig. Auch einheimische Jugendliche besuchen gerne die traditionellen Volksfeste, bei denen Instrumente wie Dudelsäcke oder Bombarde zum Einsatz kommen. Dann zögern die Feiernden nicht, die althergebrachten Volkstänze mit neuem Leben zu erfüllen. Gäste sind herzlich willkommen und können versuchen, den ein oder anderen Tanz zu erlernen.
Die bretonische Küche lässt sich in den Restaurants erkunden. Man serviert vor allem Fisch- und Fleischgerichte. Aber auch die typische Buttermilch und die Crêpes sind einen Versuch wert.