BAföG: Schulden abbezahlen in monatlichen Raten
Die Finanzierung eines Studiums will gut überlegt sein. Schließlich brauchen Studierende monatlich viel Geld, sei es für die Miete, für Nebenkosten, für Schreibutensilien, für Essen oder für die Freizeit.

Wer gefördert wird, bekommt monatlich eine Summe ausgezahlt, die zur Hälfte aus einem zinslosen Darlehen und zur anderen Hälfte aus einem Zuschuss besteht. Aus dem Darlehens-Anteil resultieren die BAföG-Schulden. Jeder Student, der über einen gewissen Zeitraum das Geld bezogen hat, muss nach Beendigung seines Studiums das BAföG, sprich das Darlehen, an den Staat zurückzahlen. Die Rückzahlung ist unabhängig der Fördersumme auf einen Betrag von 10.000 Euro begrenzt. Werden die Schulden vorzeitig auf einen Schlag beglichen, so kann man mit einem Rabatt rechnen. Aus diesem Grund kann es sich sogar lohnen, für die Rückzahlung einen Kredit aufzunehmen.
Wenn man als Student keinen Anspruch auf BAföG hat, so kann man sich für die Studienfinanzierung dennoch um einen Ausbildungskredit bemühen. Dieser wird elternunabhängig vergeben und kann daher von allen Studenten beantragt werden. Ein solcher Kredit ist besonders attraktiv, da er sich durch günstige Zinsen auszeichnet.